Steckdosenverteiler zur Bändigung von Kabelsalat

Steckdosenverteiler sind nützliche Helfer bei der Verkabelung von elektronischen Geräten, denn sie ermöglichen eine effektive Nutzung vorhandener Steckdosen. Welche Arten von Verteilern gibt es und inwiefern unterscheiden sich die voneinander? Worauf müssen Sie beim Kauf der Steckdosenverteiler achten? Elektro-Fachmann.org verschafft Ihnen einen guten Überblick zu diesen Fragen.

Ein Steckdosenverteiler aus Kunststoff mit Netzschalter
Ein Steckdosenverteiler bietet Anschlussmöglichkeiten für mehrere elektronische Geräte. Es gibt sie mit verschiedenen Funktionen und Sicherungsmaßnahmen wie einem Netzschalter. - © Paul-Georg Meister by pixelio.de

Wer heute einen Blick in Wohn- und Arbeitszimmer wirft, entdeckt eine ganze Reihe elektrischer Geräte, die alle einen Zugang zum Stromnetz brauchen. Unglücklicherweise sind meist nicht genügend fachgerecht installierte Steckdosen vorhanden. Um dennoch alle Geräte anschließen zu können, sind daher Steckdosenverteiler notwendig. Diese dienen in erster Linie der gleichmäßigen Verteilung der Spannung und des Stroms auf 2 bis 12 Verbraucher. Die stärkste Verbreitung haben die 230 V Verteiler, wobei auch Starkstromverteiler für Großgeräte erhältlich sind. Jedoch sollten sie derartige Steckdosenverteiler nur vom Elektriker anschließen lassen, da bei Starkstrom Fehler tödlich sein können. Selbiges gilt auch für das Anschließen einer Steckdose. Hinsichtlich Funktionsweise und -umfang können verschiedene Verteiler unterschieden werden. Dies wirkt sich wiederum direkt auf den Preis der Steckdosenverteiler aus.

Für jeden Anspruch der richtige Steckdosenverteiler

Der wohl bekannteste Verteiler, sozusagen der Klassiker, ist die einfache Steckdosenleiste. Diese verfügt lediglich über eine unterschiedliche Anzahl von Steckplätzen ohne zusätzliche Funktionen. Jedoch kommen derartig ungesicherte Leisten heute nur noch selten zum Einsatz, da die Ansprüche der Nutzer deutlich gestiegen sind. Stattdessen findet sich heute in beinah jedem Haushalt ein Verteiler oder auch eine einfache Steckdose mit Schalter, der das Unterbrechen der Stromzufuhr ermöglicht, ohne den Stecker aus der Steckdose ziehen zu müssen.

Es gibt zusätzlich die Möglichkeit Steckdosenleisten mit integriertem Überspannungsschutz zu verwenden, um die angeschlossenen Geräte vor Spannungsspitzen und Überladungen durch Blitzeinschläge zu schützen. Natürlich entstehen für solche Steckdosenverteiler höhere Kosten als für die einfachen Steckdosenleisten, jedoch lohnt sich eine solche Anschaffung in den meisten Fällen. Für besonders anspruchsvolle Anwendungen stehen Master Slave Steckdosenleisten, die eine zentrale Spannungssteuerung über einen Hauptverbraucher ermöglichen. Allerdings zeigte sich bei Master Slave Steckdosenleisten im Test ein deutlich höherer Stromverbrauch gegenüber normalen Verteilern, was sich wiederum direkt auf die entstehenden Kosten auswirkt.

Preise für Steckdosenverteiler

Um sich unnötige Kosten zu ersparen, ist es in jedem Fall empfehlenswert einen umfangreichen Preisvergleich für Steckdosenverteiler online oder in Fachgeschäften vorzunehmen. Jedoch sollten Sie hier nicht gleich zu den preiswertesten Angeboten greifen, da auch die Qualität sehr wichtig ist. Denn wenn eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz schlecht verarbeitet ist oder die Elektronik nicht hält, was sie verspricht, können Schäden an den angeschlossenen Geräten nicht ausgeschlossen werden. Daher sollte ein Steckdosenverteiler zwar günstig jedoch auch hochwertig sein. Ein Beispiel für einen gehobenen Standard sind unter anderen die Steckdosenleisten von Bachmann. Die Preise liegen hier zwischen 2 € für die einfachsten Kunststoffausführungen, bis hin zu 120 € für Aluminiumsteckleisten mit Gerätevollschutz und Wippschalter.