RSS:Artikel

Du bist hier: Startseite » Sicherheitselektronik » Eine Einbruchmeldeanlage hetzt dem Dieb die Polizei auf den Hals

Als Einbruchmeldeanlage (EMA) wird ein Alarmsystem bezeichnet, welches im Fall eines Einbruchs einen Fernalarm auslöst. Zumeist wird eine solche Anlage durch einen Signalgeber vor Ort ergänzt, um den Eindringling direkt abzuschrecken. Wo EMAs Anwendung finden und was es für die Installation zu beachten gibt, erfahren Sie auf Elektro-Fachmann.org!

Eine Einbruchmeldeanlage löst einen externen Notruf aus, sobald eine Tür oder ein Fenster geöffnet werden.

Die Einbruchmeldeanlage lässt sich auch mit einem Externalarm kombinieren, um einen Eindringling sofort zu verschrecken. © Rike by pixelio.de

Im Bereich der Alarmtechnik unterscheidet man zwei verschiedene Arten der Gelände- und Gebäudekontrolle. Bei der Fallenüberwachung werden ausgewählte Bereiche durch Bewegungsmelder kontrolliert. Diesen Zonen misst man die höchste Wahrscheinlichkeit für ein unbefugtes Eindringen bei. Eine Außenhautüberwachung dagegen ist mit allen Öffnungen eines Gebäudes, wie Türen und Fenster, verbunden. Zumeist wird dafür auf eine sensorische Überwachung durch Erschütterungsmelder zurückgegriffen: ein Sensor wird hierbei mit einer Fensterscheibe verdrahtet und reagiert, sobald diese zu Bruch geht.
Im Fall einer Einbruchmeldeanlage lassen sich sowohl Fallen- als auch Außenhautüberwachung verwenden. Häufig ist eine Kombination sinnvoll.

Die Einbruchmeldeanlage sorgt für schnelle Hilfe

Verschafft sich ein Eindringling Zutritt zu einem Grundstück oder einem Haus, das mit einer Alarmanlage ausgestattet ist, können zwei Sorten des Alarms ausgelöst werden.
Der Externalarm besteht aus optischen oder akustischen Signalen, also in der Regel einem blinkenden Licht und dem Ertönen einer Sirene. Er dient der unmittelbaren Verschreckung des Eindringlings und soll überdies die Aufmerksamkeit Dritter auf den Tatort lenken.
Eine Einbruchmeldeanlage (oder auch Überfallmeldeanlage) löst einen Fernalarm aus. Hierbei erfolgt automatisch eine Meldung an eine hilfeleistende Stelle, wie etwa ein Polizeirevier.
Ergänzend verfügen professionelle Alarmanlagen in der Regel über einen zusätzlichen Internalarm, um die Bewohner eines Hauses, sofern diese anwesend sind, vom Einbruch in Kenntnis zu setzen.

Die Installation einer Einbruchmeldeanlage ist Sache des Experten

Mit der Planung und dem Einbau sämtlicher Arten von Alarmsystemen sollten Sie unbedingt ein qualifiziertes und erfahrenes Errichtungsunternehmen beauftragen. Dadurch kann gewährleistet werden, dass einschlägige DIN-Normen und -Bestimmungen eingehalten werden.
Im Fall einer Einbruchmeldeanlage ist es überdies sehr wichtig, neben einer detaillierten Einweisung eine ausführliche Bedienungsanleitung und sämtliche Anschluss- und Verlegepläne zu erhalten. So lassen sich durch das genaue Wissen bezüglich aller Funktionen einerseits kostspielige Fehlnotrufe vermeiden, andererseits ist die umfangreiche Kenntnis der gesamten Verdrahtung Voraussetzung für eine ordnungsgemäße und zeitsparende Wartung der Anlage.

© 2012 Elektro Fachmann · RSS:Artikel