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Eine Lampe mit Bewegungsmelder ist ein nützlicher Helfer zur Steuerung der Außenbeleuchtung. Sie hilft Geld zu sparen und macht das manuelle Anschalten des Lichts überflüssig. Wie funktioniert eine Lampe mit Bewegungsmelder und wie stellen Sie diese optimal ein? Was gibt es beim Betrieb eines solchen Gerätes zu beachten? Lassen Sie sich auf Elektro-Fachmann.org erleuchten.

Eine Lampe mit Bewegungsmelder als Außenbeleuchtung.

Eine Lampe mit Bewegungsmelder schaltet sich nur an wenn es benötigt wird. Dabei dient meist ein passiver Infrarotsensor zur Erfassung von Bewegung. - © Jack LaRosa by Wikimedia

Für Hausbesitzer stellt die Beleuchtung des Grundstücks eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar. Da dauerhaft leuchtende Lampen eine enorme Verschwendung von Strom und somit auch von Geld sind, gilt es hier nach effektiven Alternativen zu suchen. Eine gute Möglichkeit ist eine Lampe mit Bewegungsmelder für den Außenbereich. Diese nutzt bestimmte Techniken zur Erfassung von Bewegung im Sensorbereich, um die Beleuchtung nur dann anzuschalten, wenn sie benötigt wird. Dabei beschränken sich die Einsatzmöglichkeiten der Strahler mit Bewegungsmelder nicht auf die Außenbeleuchtung, auch im Innenbereich können diese als Nachtlicht verwendet werden. Wie genau elektronische Bewegungsmelder arbeiten und worauf zu achten ist, soll im Folgenden näher erläutert werden.

Funktionsweise einer Lampe mit Bewegungsmelder

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, wie eine Lampe mit Bewegungsmelder die Umgebung und eventuelle auslösende Faktoren erfassen kann. Dies geschieht entweder über Ultraschall, Funk oder Infrarot. Letztere sind dabei als Bewegungsmelder für außen am stärksten verbreitet. Diese sogenannten PIR-Sensoren registrieren Temperaturveränderungen im Sensorfeld, wie sie vor allem durch Menschen und Tiere verursacht werden. Wird eine solche Änderung registriert, erfolgt eine elektrische Meldung, die wiederum als Auslöser für die Lichtschaltung fungiert. Um die Zahl der Fehlschaltungen zu reduzieren, verfügen die meisten PIR-Bewegungsmelder über die Möglichkeit der Feineinstellung des Sensors. Auf diese Weise kann die Sensibilität mit der die Sensoren reagieren sowie der Erfassungsbereich justiert werden. Hochwertige Geräte wie die Bewegungsmelder von ZÜBLIN bieten diese Funktion für gewöhnlich standardmäßig an.

Optimierung einer Lampe mit Bewegungsmelder

Um die optimale Funktionsweise einer Lampe mit Bewegungsmelder zu gewährleisten spielt neben der Qualität des Gerätes vor allem dessen Positionierung eine entscheidende Rolle. Hier ist es wichtig, dass keine Objekte den Erfassungsbereich blockieren. Weiterhin sollte die Ausrichtung seitlich der zu beleuchtenden Wege angebracht werden, da sie Objekte die sich auf sie zu bzw. von ihnen weg bewegen nur unzureichend erfassen. Daher ist eine Installation unmittelbar über der Haustür nicht ideal um den Bewegungsmelder das Licht bei Ankunft einer Person anschalten zu lassen. Auch sollte der auszuleuchtende Bereich und mögliche Bewegungen am Rand des Sensorbereichs berücksichtigt und gegebenenfalls durch eine Anpassung der Position und des Sensorwinkels kompensiert werden. Um neben der Funktionsweise auch den Energieverbrauch zu optimieren, können Solarleuchten mit Bewegungsmelder im Außenbereich installiert werden, die tagsüber Sonnenenergie speichern, um diese nachts wieder abzugeben. Diese bieten eine sehr ökonomische Möglichkeit zur Außenbeleuchtung.

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