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Sie warnen mit einem lauten Signalton frühzeitig vor entstehenden Bränden: optische Rauchmelder! Erfahren Sie auf Elektro-Fachmann.org mehr über die Funktionsweise dieser nützlichen Geräte und über ihre Qualitätsmerkmale!

optischer-Rauchmelder

Optische Rauchmelder funktionieren mit dem sogenannten Streulichtverfahren! © BIRD-Perspektive

In vielen Bundesländern ist die Installation eines Brandmelders in jedem Raum gesetzlich vorgeschrieben! Doch auch in anderen Bundesländern sollten Sie dennoch mindestens in jeder Etage einen Feuermelder anbringen. Sie sind kostengünstig und einfach mit Schrauben an der Decke oder Wand zu montieren. In Deutschland sorgen in der Regel optische Rauchmelder für die zuverlässige Raucherkennung mit entsprechender Alarmmeldung.

Funktionsweise eines optischen Rauchmelders

Optische Rauchmelder arbeiten mit dem sogenannten Streulichtverfahren. Normalerweise – also wenn die Luft in der Rauchkammer klar ist – sendet eine Lichtquelle ein Signal, welches auf eine Wand in der Kammer trifft. Befindet sich nun Rauch in der Rauchkammer, wird das Licht zerstreut und auf ein Fotoelement reflektiert. In diesem Fall löst der Rauchmelder einen Alarm aus, der mindestens 85 Dezibel laut ist! Zum Vergleich: 85 Dezibel sind in etwa so laut wie eine 10 Meter weit entfernte Motorkettensäge.

Mindestanforderungen an optische Rauchmelder

Optische Rauchmelder sind bereits für wenige Euro erhältlich. Doch woran können Sie sichere Produkte erkennen?

In Deutschland sind Mindestanforderungen an Brandmelder in der DIN EN 14604 festgelegt. Enthält der optische Rauchmelder das Zeichen dieser Norm, können Sie sicher sein, dass folgende Punkte eingehalten werden:

  • Die Funktion des Melders kann per Knopfdruck getestet werden.
  • Das Alarmsignal ist mindestens 85 Dezibel laut.
  • Ein wiederkehrendes Warnsignal weist mindestens 30 Tage lang darauf hin, dass die Batterie beziehungsweise der Rauchmelder (bei fest integrierter Batterie) ausgewechselt werden muss.
  • Rauch kann an allen Seiten des optischen Rauchmelders in die Rauchkammer gelangen.
  • Einlassöffnungen sind nicht größer als 1,3 Millimeter und vor dem Eindringen von Insekten oder Schmutz geschützt.
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